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Steuer-News | Unternehmer-News

Wann ist aus steuerlicher Sicht der richtige Zeitpunkt für eine Investition? 2022 oder 2023?

Stand: 26. August 2022
Soll noch dieses Jahr investiert werden oder macht es beispielsweise Sinn, auf den ab 2023 geltenden Investitionsfreibetrag zu warten? In unserem Beitrag finden Sie einen aktuellen Überblick über verschiedene Möglichkeiten. Gerne schaffen wir eine optimale Lösung für Ihre individuelle Entscheidungssituation. Beitrag lesen

Neue Bestimmungen zur Forschungsprämie – insbesondere für Start-ups und KMU

Stand: 26. August 2022

Die Forschungsprämie fördert Aufwendungen für Forschung und experimentelle Entwicklung und beträgt seit 1.1.2018 14 %. Durch das Abgabenänderungsgesetz 2022 kommt es zu Änderungen hinsichtlich Unternehmerlohn, Antragsfrist und Teilauszahlung, welche besonders für kleine Unternehmen und Start-ups interessant sind. Nützen Sie die Forschungsprämie optimal für Ihr Unternehmen!

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Fallfrist 30.9.2022 beachten!

Stand: 26. August 2022

Der 30.9. ist für Unternehmer/innen grundsätzlich mit wichtigen Fristen verbunden (Vorsteuerrückerstattung innerhalb der EU, Herabsetzung der ESt-/KÖSt-Vorauszahlungen, rückwirkende Umgründungsvorgänge). Darüber hinaus ist heuer auch bis 30.9. eine etwaige Antragstellung für die zweite Phase des Ratenzahlungsmodells bei coronabedingten Beitragsrückständen bei der ÖGK zu beachten. Die Einreichung von Jahresabschlüssen beim Firmenbuch mit Bilanzstichtag 31.12. ist hingegen noch coronabedingt bis 31.12.2022 (statt wie üblich 30.9.) möglich.

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Reminder: Was bei Anwendung des COVID-19-Ratenzahlungsmodels für Abgabenschuldigkeiten bis 30.8.2022 zu beachten ist

Stand: 26. August 2022

Für Zahlungsschwierigkeiten in Bezug auf Steuern und Abgaben auf Grund der COVID-19-Pandemie wurde vom Gesetzgeber ein 2-Phasen Ratenzahlungsmodell geschaffen. In der ersten Phase konnten für Abgabenschuldigkeiten, die überwiegend zwischen dem 15. März 2020 und dem 30. Juni 2021 fällig geworden sind, Ratenzahlungen mit Laufzeit bis zum 30.9.2022 vereinbart werden. Der Antrag für die Phase 2 ist bis spätestens 30.8.2022 einzubringen. Dabei hat der Antragsteller glaubhaft zu machen, dass er den aus der Phase 1 verbliebenen Abgabenrückstand zusätzlich zu den laufend zu entrichtenden Abgaben innerhalb des beantragten Ratenzahlungszeitraumes der Phase 2 entrichten kann. In einer eigenen Verordnung wurde nun geregelt, wie diese Glaubhaftmachung erfolgen kann.

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Umsatzsteuer: Abschaffung von Reverse Charge für ausländische Vermieter

Stand: 26. August 2022

Wir haben in unserem LBG-Fachbeitrag „Neue umsatzsteuerliche Regeln für im Ausland ansässige Vermieter, wenn in Österreich keine Betriebsstätte des Vermieters vorliegt“ vom 17. März 2022 darüber informiert, dass es ab 1.1.2022 bei Vermietungen von im Inland gelegenen Grundstücken durch ausländische Unternehmer, die weder ihr Unternehmen im Inland betreiben, noch eine an der Leistungserbringung beteiligte Betriebsstätte haben („ausländische Vermieter“), zu einem Übergang der Steuerschuld auf den inländischen unternehmerischen Leistungsempfänger (Mieter) kommt. Im Zuge des Abgabenänderungsgesetzes 2022 wurde allerdings nunmehr durch eine gesetzliche Klarstellung in Österreich die alte Verwaltungspraxis wiederhergestellt.

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Notärzte: Änderung bei Einkünften aus selbständiger Arbeit

Stand: 26. August 2022
Im Rahmen des Steuerreformgesetzes 2020 wurde normiert, dass freiberufliche Vertretungsärzte, die unter die Pflichtversicherung nach dem Freiberuflichen-Sozialversicherungsgesetz (FSVG) fallen, steuerlich Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit beziehen. Dies gilt nunmehr auch für Notärzte, indem im Abgabenänderungsgesetz 2022 ein Verweis auf freiberufliche Notärzte aufgenommen wird, die unter die Pflichtversicherung nach dem FSVG fallen. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen gerne an eine Ärzte-Berater:in bei LBG. Beitrag lesen

Arbeitgeber: Lohnabgabenprüfung – Worauf Sie vorausschauend achten sollten

Stand: 27. Juli 2022

Im Rahmen einer GPLB (Gemeinsame Prüfung Lohnab­gaben und Beiträge) stellt die Behörde die Einhaltung der Melde-, Versicherungs- und Beitragsbestimmungen der Sozialversicherung und der Betrieblichen Mitarbei­tervorsorge sowie die korrekte Abfuhr der Lohnsteuer und lohnabhängigen Abgaben und Beiträge sicher. Feststellungen über Verfehlungen im Rahmen einer GPLB können schnell zu einer signifikanten finanzi­ellen Belastung werden, wenn Abgaben und Beiträge, die sonst über viele Monate zu zahlen gewesen wären (ein Prüfungszeitraum erstreckt sich meist über 2 bis 3 Jahre), auf einmal nachgefordert und fällig werden. Bei vorsätzlichem Zuwiderhandeln (Nichtmeldungen oder Nichtabfuhr von Abgaben und Beiträgen) stehen darüber hinaus verwaltungs-, finanz- und allgemei­ne strafrechtliche Konsequenzen von mitunter hohen Strafzahlungen bis zur Haftstrafe der verantwortlichen Personen im Raum. Mit sorgfältigen Aufzeichnungen und einer ordnungs­gemäß geführten Lohnverrechnung kann diesem Risiko vorgebeugt werden. Wir haben aus der Prüfungspraxis aktuelle Prüfungsschwerpunkte und „Dauerbrenner“ für Sie zusammengefasst, die Sie kennen und vorausschauend beachten sollten.

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Vorsteuerrückerstattung aus EU-Staaten bis 30.9.2022 beantragen. Großbritannien nunmehr mit abweichendem Vergütungszeitraum und abweichender Fallfrist 31.12.2022.

Stand: 27. Juli 2022
Inländische Unternehmer, die im Ausland Lieferungen oder sonstige Leistungen beziehen, können sich die in Rechnung gestellte ausländische Vorsteuer unter bestimmten Voraussetzungen zurückholen. Innerhalb der EU ist der Antrag bis 30.9. des Folgejahres zu stellen (für Drittstaaten gilt der 30.6. des Folgejahres). Der Antrag auf Vorsteuerrückerstattung aus EU-Mitgliedstaaten für das Jahr 2021 muss somit spätestens bis 30.9.2022 im Ansässigkeitsstaat des Unternehmers gestellt werden. Diese Frist ist eine sogenannte Fallfrist, d.h. alle Anträge, die nicht oder nicht vollständig bis zum Ende der Frist eingelangt sind, werden danach abgelehnt. Großbritannien gilt seit dem Brexit als Drittland, allerdings mit einem abweichendem Vergütungszeitraum. Konkret bedeutet das: für die Erstattung der Vorsteuerbeträge aus dem Zeitraum 1.7.2021 bis 30.6.2022 sind die Vergütungsanträge bis spätestens 31.12.2022 einzubringen. Beitrag lesen

Wie sind spezielle Maßnahmen des Waldfonds steuerlich zu behandeln?

Stand: 27. Juli 2022

Im Jahr 2020 wurde der sogenannte Waldfonds beschlos­sen, der als Rettungs- bzw. Zukunftspaket für die österreichischen Wälder gedacht ist. Im Wesentlichen umfasst der Waldfonds zehn Maßnahmen, die primär in der Stärkung und zukünftigen Entwicklung im Bereich der Forstwirtschaft liegen, wie zum Beispiel die Wiederaufforstung und Pflegemaßnahmen nach Schadereignissen, Entwicklung klimafitter Wälder, Abgeltung von Borkenkäferschäden, Errichtung von Nass- und Trockenlagern für Schadholz, Erhalt und Förderung von Biodiversität im Wald etc. Wie bei allen Unterstützungsleistungen stellt sich aber immer auch die Frage der steuerlichen Behandlung. Das Steuerrecht sieht hier, abhängig von der Art der erhaltenen Leistung, unterschiedliche ertragsteuerliche Konsequenzen vor.

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Ferienjobs – Welche Formen gibt es? Welche Auswirkungen hat das hinsichtlich Anmeldung und Entlohnung?

Stand: 27. Juli 2022
Viele Schüler/innen und Studierende starten in einen Praktikumsplatz oder einen Sommerjob, um die ersten beruflichen Erfahrungen zu sammeln. Für viele Unternehmer/innen gehört es zur Unternehmenskultur, jungen Menschen das „Hineinschnuppern“ in den Beruf zu ermöglichen. Es sind vielleicht die nächsten Mitarbeiter darunter. Zu beachten sind dabei allerdings die unterschiedlichen Formen von Ferienjobs mit entsprechend unterschiedlichen Konsequenzen hinsichtlich Anmeldung und Entlohnung. Wir haben für Sie die gängigen Varianten „Ferialjob“, „Echter Ferialpraktikant“ sowie „Schnuppertag“ kompakt zusammengefasst und geben Ihnen einen Überblick, wieviel Kinder dazuverdienen dürfen, ohne die Familienbeihilfe zu verlieren. Beitrag lesen