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Steuer-News | Unternehmer-News

Neue E-Mail-Phishing-Welle: Angeblich ausstehende Zahlungen an das Finanzamt. Tätigen Sie keinesfalls Überweisungen!!

Stand: 19. Januar 2026

Einmal mehr geben sich Kriminelle als das Bundesministerium für Finanzen (BMF) aus. Aktuell nehmen sie sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen ins Visier. In beiden Fällen sollen angeblich offene Zahlungen mit einer Überweisung beglichen werden – auf ein Konto im Ausland. Tätigen Sie keinesfalls Überweisungen und löschen Sie die E-Mail!!

Das sprachliche Niveau der betrügerischen Nachricht ist durchaus hoch. Dennoch erhält die Phishing-Mail Anhaltspunkte, um die kriminellen Absichten erkennen zu können. Die wichtigsten Punkte:

  • Absenderadresse: Zwar verwenden die Kriminellen als Absendernamen „Bundesministerium für Finanzen“. Die konkrete Adresse steht allerdings nicht mit der Behörde in Verbindung.

  • Kurzes Zahlungsziel soll Stress erzeugen: Die Kriminellen setzen eine sehr knappe Frist und wollen damit beim Opfer eine Impulsreaktion auslösen. Der offene Betrag solle innerhalb von drei Tagen überwiesen werden. Kein Amt arbeitet mit derartigen engen Zeitfenstern.

  • Ziel-Konto: Die Überweisung soll auf ein Konto im Ausland erfolgen. Die IBAN beginnen oftmals mit den Buchstaben „IE“ – also für Irland.

Sollten Sie bei einer "offiziellen E-Mail" unsicher sein ...
Generell gilt: Sollten Sie bei einer (vermeintlichen) E-Mail vom BMF unsicher sein, steigen Sie direkt in Ihr FinanzOnline-Konto ein! Alle offenen Zahlungen scheinen dort auf. Finden Sie die im E-Mail erhobene Forderung nicht, ist das ein weiterer Beweis für die betrügerische Absicht hinter den Nachrichten.

Besten Gruß – LBG Österreich

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Stand: 19. Jänner 2026 | LBG 

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