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Corona-Hilfen: Lockdown-bedingt werden der Ausfallsbonus und der Verlustersatz für zusätzliche Zeiträume gewährt

Stand: 22. November 2021

Aufgrund der neuerlichen COVID-19-Beschränkungen hat die Bundesregierung die bekannten Unterstützungsinstrumente wie Ausfallsbonus und Verlustersatz bis März 2022 verlängert. Wir haben die Details für Sie zusammengefasst und stellen Ihnen die aktuellen FAQs zum Download zur Verfügung.

Verlängerung Ausfallsbonus bis März 2022

  • Verlängerung des Ausfallsbonus für den Zeitraum November 2021 bis März 2022
  • bei Umsatzeinbruch von mindestens 40 % zum Vergleichsmonat (2019 bzw. 2020)
  • Ersatzrate von 10 bis 40 Prozent je nach Kostenstruktur der Branche
  • Deckelung von EUR 80.000 pro Monat / Anrechnung Kurzarbeitsbeihilfe
  • Maximaler Rahmen: 2,3 Millionen Euro (statt bisher 1,8 Millionen Euro)
  • Antragstellung: ab 16. des Folgemonats bis Viertfolgemonat, d.h. für November 2021 kann der Antrag ab 16. Dezember 2021 bis spätestens zum 15. März 2022 gestellt werden - für Dezember, Jänner, Februar und März dann jeweils um ein Monat verschoben.

Download: FAQs Verlängerung Ausfallsbonus

Die Richtlinie zum verlängerten Ausfallsbonus bleibt abzuwarten.


Verlängerung Verlustersatz bis März 2022
 

  • Verlängerung des Verlustersatzes für Zeitraum Jänner bis März 2022
  • bei Umsatzeinbruch von mindestens 40 % zum Vergleichsmonat 
  • Ersatzrate von 70 bis 90 Prozent des Verlustes
  • Maximaler Rahmen: 12 Millionen Euro (statt 10 Millionen Euro)
  • Antragstellung: ab Anfang 2022. Die Auszahlung erfolgt in bis zu zwei Tranchen, die separat beantragt werden müssen. Im Rahmen der ersten Tranche können 70 % des voraussichtlichen Verlustersatzes beantragt und ausgezahlt werden. Die zweite Tranche umfasst grundsätzlich den Restbetrag von 30 %, wobei aber auch allfällige Korrekturen im Zuge dieser Tranche zu berücksichtigen sind. Eine Beantragung des Verlustersatzes im Rahmen der ersten Tranche ist jedoch nicht zwingend, es kann auch der gesamte Verlustersatz (100%) mit einem einzigen Antrag im Rahmen der zweiten Tranche beantragt werden.

Download: FAQs Verlängerung Verlustersatz 

Die Richtlinie zum verlängerten Verlustersatzes bleibt abzuwarten.

Unsere österreichweiten Expert/innen bei LBG werden Sie bei entsprechender Auftragserteilung auch durch die verlängerten Corona-Hilfen fachkundig führen. Bitte kommen Sie diesbezüglich auf uns zu.

Wichtiger Hinweis: Zu beachten ist, dass nun bei Verstößen gegen die COVID-Bestimmungen erhaltene Hilfen zurückgezahlt werden müssen. Erhält ein Unternehmen eine Verwaltungsstrafe wegen Verstößen z.B. im Zusammenhang mit 2-G-Kontrollen, müssen die Corona-Hilfen für den Monat zurückgezahlt werden!

Der Vollständigkeit halber weisen wir darauf hin, dass auch der Härtefallfonds, der NPO-Zuschuss und der Veranstalter-Schutzschirm in die Verlängerung gehen.

Stand: 22. November 2021 | LBG 

Kontakt & Beratung: Diese Information zeigt naturgemäß grundlegende Aspekte des Themas auf – für Vollständigkeit und Richtigkeit kann trotz sorgfältiger Erstellung keine Gewähr geleistet werden. LBG berät Sie gerne in Ihrer individuellen Situation. Bitte wenden Sie sich an einen unserer 31 österreichweiten Standorte (www.lbg.at) oder an welcome@lbg.at - wir bringen Sie gerne mit einem/r unserer Experten/innen, der/die mit Ihrem Anliegen bestens vertraut ist, zusammen.

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